
Ich bin Judith, 1987 geboren, junge Mutter zweier wundervoller Kinder, ausgebildete Tänzerin und Yogalehrerin BDY/EYU (800 UE). Yoga ist für mich mehr, als nur Bewegung. Yoga ist für mich Philosophie, die besondere Betrachtung auf mich, das Leben und die Welt.
Obwohl ich durch meine Mutter mit Yoga und mit engen Kontakt zur indischen Kultur aufgewachsen bin, galt zunächst dem Tanz meine ganze Leidenschaft, die ich auch zum Beruf gemacht habe. Nach meinem Studium an der Kunstakademie ArtEZ im niederländischen Arnheim war ich als zeitgenössische Tänzerin in vielen Ecken der Welt unterwegs.
2014 habe ich mich entschieden, meinen Lebensmittelpunkt als freischaffende Künstlerin nach Berlin zu verlagern. Hier habe ich miterlebt, wie ein regelrechter Hype um Yoga entstanden ist.
Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt das tiefe Wissen über die Philosophie des Yoga noch gefehlt hat, habe ich viele Stunden als seelenlos und oberflächlich empfunden. Durch dieses Defizit habe ich selbst zurück zum Yoga gefunden. Mit der anstehenden Geburt meines Sohnes bin ich im Sommer 2017 nach Frankfurt gezogen, um wieder näher bei meiner Familie zu leben. Außerdem bot sich so für mich die Möglichkeit, die 4-jährige Ausbildung zur professionellen Yogalehrerin nach BDY/EYU (800 UE) in der Yogaschule meiner Mutter zu beginnen, die ich 2021 abschliessen durfte. Neben ihr inspiriert mich vor allem R. Sriram auf meinem Yogaweg, den ich seit meiner Kindheit persönlich kenne und der mich als Mentor unterstützt. Von 2022-2024 durfte ich Teil seiner
Yogatherapie-Ausbildung Yoga Chikitsa - Die therapeutische Anwendung des Yoga, (250 UE) sein, welche mich für den therapeutischen Einzelunterricht qualifiziert. Des Weiteren bin ich seit 2025 als Referentin fester Bestandteil der Yogalehrausbildung "Der indische Weg" unter der Leitung meiner Mutter Barbara Nagel.
Ein wichtiges Element in meinem Yogastil ist auch der Tanz. Durch meine professionelle Ausbildung und Arbeit in den unterschiedlichsten Projekten habe ich viel über den menschlichen Körper und die Bewegung im Raum gelernt. Dabei geht es weniger um den Körper als Objekt, sondern vielmehr um seine Bedeutung in einem größeren Kontext. Es geht um die Frage, wie wir zu einer Einheit mit unserem Körper und damit unserer Umgebung werden.
Mir ist es ein großes Anliegen, Bewegung, Atem und Geist gleichermaßen zu fördern, um Euch dabei zu unterstützen Kraft zu schöpfen, zur Ruhe zu kommen und das Bewusstsein für den eigenen Körper nachhaltig zu stärken. In einem offenen Umfeld bekommt jede*r Teilnehmer*in - ganz unabhängig von den jeweiligen Erfahrungswerten - die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten.